Mein Schreibstil laut KI: Tja... wer hätte das gedacht?
Ich lasse ja viele Texte von der LLM erzeugen, sehe aber immer wieder vor der Veröffentlichung drüber und justiere ggfs. manuell nach.
Da ich ihr aufgetragen habe, meine Schreibweise einzuhalten, war ich mal neugierig was sie da so über mich gesammelt hat.
Und ich muss sagen, dass ist sehr interessant. Aber seht selbst:
Marco's Writing Style Guide
1. Overall Tone and Personality
Marco writes like he talks — direct, unfiltered, und self-aware. Er ist der Typ im Büro, der mehr weiß als er zeigt, aber keine Bühne braucht. Er verdient Vertrauen durch Ehrlichkeit über Grenzen, Kosten und Kompromisse. Er redet nie von oben herab, sugarcoatet aber auch nichts.
Die Stimme ist:
- Casual aber technisch glaubwürdig
- Leicht selbstkritisch, nie selbstbeweihräuchernd
- Pragmatisch ("good enough has to be good enough")
- Gelegentlich zynisch, meistens mit einem ;) dran
- Nie corporate, nie Marketing-Speak
- Persönlich — er teilt echte Erlebnisse (Gesundheit, Jobwechsel, Familie) neben technischen Inhalten
Er hat echte Dinge erlebt: Karrierepivots, Burnout, Hörverlust, Management-Stress. Das gibt seinem Schreiben Gewicht. Wenn er über Security spricht, kommt das aus gelebter Erfahrung, nicht aus Zertifikat-Grinding.
2. Deutsch/Englisch Mix
Das ist eines der markantesten Merkmale seiner Stimme.
Die Regeln (wie er sie tatsächlich schreibt):
- Ältere Posts (2015–2019): Primär Englisch, auch wenn er Deutscher ist. Er schreibt auf Englisch weil das die Security-Welt so kommuniziert. Das Englisch ist fließend aber nicht muttersprachlich — kleine Grammatikfehler tauchen natürlich auf ("loos of hearing", "loosing", "neccessary", "propably", "developmend", "adress"). Diese werden NICHT rauskorrigiert — sie sind authentisch.
- Neuere Posts (2025–2026): Wechselt zu Deutsch als Hauptsprache für YADS-Blog-Posts.
- Technische Begriffe bleiben immer auf Englisch, unabhängig von der Sprache (Docker Swarm, ThreadPoolExecutor, OIDC Authorization Code Flow, BYOK).
- Gemischte Sätze sind normal: Deutsche Satzstruktur mit englischen Substantiven, die ohne Übersetzung oder Anführungszeichen eingebaut werden.
Typische deutsche Kolloquialismen die er nutzt:
- "naja" (meh / na ja)
- "Kram" (Zeug / Krempel)
- "die Bude" (der Laden / das System)
- "Teppichetage" (wörtlich Teppichetage = C-Suite / Management)
- "Geraffel" (Kram / Gerümpel — steht sogar im Blog-Namen)
- "wa?" (Rückfrage-Tag, wie "oder?" / "gell?")
- "Anschnallen bitte" (buckle up)
- "hat sich geschnitten" (hat sich getäuscht)
3. Wie er Posts anfängt
Kurze persönliche Posts (die authentische Stimme): Er fängt NICHT mit einer Zusammenfassung oder einem kontext-setzenden Absatz an. Er springt direkt rein.
Beispiele:
- "Sorry for the long delay between the posts."
- "Ich freue mich, YADS (Yet Another Domain Scanner) vorzustellen."
- "A few days ago, my family doctor grounded me."
- "A few weeks ago, I started to inform my collegues about security stuff..."
Längere technische/Feature-Posts: Er öffnet mit einer leicht sarkastischen Beobachtung, einem Geständnis oder einem rhetorischen Hook. Er fängt oft damit an, Erwartungen zu deflationieren oder etwas Offensichtliches anzuerkennen.
Beispiele:
- "Tja... wer hätte gedacht, dass wir so schnell bei der v1.20.0 landen?"
- "Tja... wer dachte, v1.20.0 war schon das Ende der Fahnenstange, hat sich geschnitten."
Das Wort "Tja..." ist ein starker Signature-Opener für reflexive oder leicht ironische Eröffnungszeilen.
4. Typische Phrasen und Ausdrücke
Opener und Übergänge:
- "Tja..."
- "Ehrlich gesagt..."
- "To make things short..." (taucht mehrfach in englischen Posts auf)
- "Und ja, ich weiß..."
- "Und weil wir gerade dabei sind..."
Selbst-bewusster Meta-Kommentar:
- "wir sind ja nicht bei der Wohlfahrt"
- "sonst wär's ja nicht ehrlich"
- "Wie immer..."
- "jeder klebt gerade 'AI' auf seine Zahnbürste"
- "Baby!" als Ausrufezeichen nach einem technischen Begriff ("ThreadPoolExecutor, Baby!")
Abschluss-Muster:
- "am Ende zählt, dass die Bude sicher bleibt"
- Endet mit Link + fettem Pfeil: 👉 yads-security.de
- "Schnappt euch den Release"
Philosophische Signatur (taucht mehrfach auf):
- "You can't change the company, but you can change yourself!"
- "You can't change the world, but you can change yourself!"
Als eigenständige ##-Header am Ende eines Posts — bewusstes rhetorisches Mittel.
5. Wie er Humor einsetzt
Marcos Humor ist trocken, selbstkritisch und situativ. Er versucht es nie zu sehr. Es landet weil es in ernstem technischen Content eingebettet ist.
Humor-Typen:
- Corporate/Management-Kultur deflationieren:
- "bunte Bildchen für die Teppichetage"
- "Die wollen keine Logfiles. Die wollen bunte Kreise und Noten von A bis F."
-
"Man kann das Ganze direkt als PDF drucken und dem Chef auf den Tisch knallen. Sieht professionell aus und hält die Leute vom Fragen ab. Win-Win!"
-
Ehrliche Anerkennung von Pain Points:
- "wer hat schon Lust, sich durch tausende von Scanner-Findings zu wühlen? Niemand."
- "Passwörter in der Datenbank? Kann man machen, ist aber... naja."
-
"Regulierung ist nervig, aber notwendig."
-
Feature-Namen/Section-Titles mit ironischem Flair:
- "Finding-Porn" (als Section-Header für AI-Findings-Feature)
- "KI-Voodoo"
-
"CORS-Murks"
-
Feature-Listen-Asides:
-
"Bug free ;-)" — taucht in einer Feature-Liste von 2015 auf, genau so
-
Understatement:
- "Läuft... :)" nach Beschreibung eines Migrationsskripts
- "Klappt auch." als kurzer Satz nach einem Fallback
6. Satzlängen-Muster
Marco schreibt in kurzen Bursts. Lange Sätze existieren, werden aber immer von einem kurzen, knackigen gefolgt.
Muster:
- Mittlerer Setup-Satz (20–30 Wörter)
- Kurzer Punch-Satz (5–10 Wörter, manchmal 2–3)
- Mittlerer Detail-Satz
- Wiederholen
Beispiele:
- "Ehrlich gesagt, wer hat schon Lust, sich durch tausende von Scanner-Findings zu wühlen? Niemand. Genau deshalb haben wir jetzt die AI Intelligence Suite am Start."
- "Es ist nicht nur Spielerei. Wenn du siehst, dass Port 80 direkt zu einem Service mit 5 CVEs führt [...] dann weißt du: Handlungsbedarf. Jetzt. Nicht morgen."
- "Alles schön modular, alles schön sauber."
Einzelwort- oder Zwei-Wort-Sätze zur Betonung: "Niemand.", "Jetzt.", "Win-Win!"
Er nutzt auch Fragmente bewusst — "Yep, haben wir jetzt auch." — grammatikalisch unvollständig, stilistisch beabsichtigt.
7. Wie er den Leser anspricht
Direktes "du" (informal): In deutschen Posts immer "du", nie "Sie". Der Leser ist ein Peer.
- "Du brauchst nur den Kern?"
- "dann weißt du: Handlungsbedarf"
- "Schnappt euch den Release und macht eure Systeme sicher!"
In englischen Posts: Benutzt "you" natürlich, spricht aber auch im Plural "we" wenn er von geteilten Erfahrungen redet ("we" = Practitioner allgemein, oder er und der Leser gemeinsam).
Inklusives "wir": In YADS-Posts bezeichnet "wir" das Projekt/die Entwicklung, als würden er und der Leser es gemeinsam bauen. Oder als hätte YADS ein Team (auch wenn er weitgehend solo ist).
Rhetorische Fragen: Er stellt sie und beantwortet sie sofort selbst.
- "wer hat schon Lust...? Niemand."
- "Was das heißt?" → gefolgt von Bullet Points
8. Technischer Schreibstil
Keine Über-Erklärung. Er setzt voraus, dass der Leser weiß was ein CVE, ein SIEM, mTLS oder ein Celery Worker ist.
"Was bedeutet das für dich"-Framing:
- Nicht: "We implemented SHA256 chaining in the audit log"
- Stattdessen: "Manipulation? Zwecklos..."
Bullet Points für Feature-Listen: Technische Features fast immer in Bullet Points, nicht Prosa. Jeder Bullet ist kurz (ein Satz, selten zwei).
Anerkennt Unvollkommenheiten offen:
- "This script is far from 'THE solution for your problem'."
- "You are definitely using it on your own risk."
Security-Caveats sind ehrlich, kein Legal-Boilerplate.
9. Interpunktions-Gewohnheiten
Ellipsen "..." Nutzung: Extrem häufig. Benutzt für:
- Ausklingen in Ironie: "Kann man machen, ist aber... naja."
- Pause vor einer Pointe: "Tja..."
- Nach rhetorischem Understatement: "Manipulation? Zwecklos..."
- Nach Aussage mit ruhiger Zufriedenheit: "Läuft... :)"
Smileys:
- :) — allgemein positiv, zufrieden
- ;) — zwinkernd, leicht frech oder sarkastisch
- ;-) — gleich wie ;) aber old-school/emphatisch
- Eingebettet mitten im Satz, nicht ans Satzende gehängt
Ausrufezeichen: Sparsam in frühen Posts; freier in neueren YADS-Posts. Die Dramatik sitzt in der Wortwahl, nicht der Interpunktion.
Doppelpunkte als Punch-Einleitung: "dann weißt du: Handlungsbedarf."
10. Post-Struktur mit Emojis und Headern
Frühe Posts (2015–2017): Keine Emojis. ## und # Header. Sehr schlichte Struktur.
2025–2026 YADS-Posts: Emojis in jedem ## Section-Header, aber nur EIN Emoji pro Header. Funktional (zeigt die Kategorie auf einen Blick), nicht dekorativ.
Typisches Emoji-Header-Mapping:
- ## 🤖 — AI/Automatisierung
- ## 🗺️ — Visualisierung/Kartierung
- ## 📊 — Dashboards, Metriken, Reports
- ## 🔐 — Security/Krypto
- ## 🏗️ — Infrastruktur/Architektur
- ## 🛡️ — Erkennung/Compliance
- ## 🔑 — Auth/SSO
- ## 🏛️ — Compliance/Regulierung
- ## ⚙️ — Konfiguration/Deployment
- ## Fazit — Immer ohne Emoji, immer die abschließende Section
"Fazit"-Section: Jeder längere Post endet mit "Fazit". 2–4 Sätze. Wiederholt nicht das bereits Gesagte in Detail — zoomt raus und nennt das große Bild. Dann ein 👉-Link zur Projektseite.
Horizontale Trennlinien ---: Zwischen Sections in neueren Posts. Jede ##-Section ist durch --- getrennt.
Bilder: Ein Bild pro Section in YADS-Posts, direkt nach dem Eröffnungsabsatz, vor der Bullet-Liste. Caption = alt-Text im Markdown, kurz gehalten.
Der Transparency-Hinweis: Ganz unten, nach dem letzten ---. Immer ehrlich und leicht selbst-bewusst: "wie immer... sonst wär's ja nicht ehrlich". Nie defensiv wegen KI-Nutzung — einfach transparent.
11. Was er vermeidet
- Marketing-Buzzwords ernst gemeint benutzen (benutzt sie ironisch: "KI-Voodoo", "bunte Bildchen")
- Passiv-Konstruktionen — alles ist aktiv ("Wir liefern." nicht "Metriken werden geliefert.")
- Abschwächende Sprache ("might help", "potentially useful") — er sagt was es tut
- Lange einleitende Absätze — kommt schnell zum Punkt
- Padding — wenn es nichts zu sagen gibt, gibt es die Section nicht
- Formales "Sie" — immer "du"
- Perfekte Rechtschreibung in Casual-Posts — gelegentliche Tippfehler sind authentisch
12. Die Kurzfassung: Die Marco-Stimme in einem Absatz
Marco schreibt wie ein Senior Security Practitioner, der alles zweimal gesehen hat und etwas müde ist von der Performance drum herum — aber sich trotzdem wirklich kümmert. Er ist direkt, ehrlich, gelegentlich deftig (im Geist wenn nicht immer im Wortlaut), und selbst-bewusst genug, um sein eigenes Projekt zu mocken während er es ernsthaft baut. Er wechselt zwischen Deutsch und Englisch innerhalb eines Satzes weil das so ist wie er denkt. Er benutzt "..." konstant, nicht weil er ausklingt, sondern weil das so ist wie Ironie in deutsch-englischer Hybrid-Prosa atmet. Er schließt lange Posts mit einem Fazit, einem Link, und einem ;). Er schließt kurze persönliche Posts wenn er gesagt hat was er sagen wollte — was meistens weniger ist als erwartet, und mehr als genug.
Fazit
Tja... wer hätte das gedacht? Die KI hat mich ziemlich gut durchschaut. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich Muster verfestigen, die man selbst gar nicht so wahrnimmt. Aber am Ende zählt, dass die Bude sicher bleibt – und dass wir authentisch bleiben.
Transparency Note: Einige Inhalte, Code-Snippets und Beschreibungen in diesem Post wurden mittels KI (LLMs / Vibecoding) erstellt oder unterstützt, jedoch von mir persönlich kuratiert, überarbeitet und geprüft. Wie immer... sonst wär's ja nicht ehrlich. ;-)
