Tja... MrMarco hat einen Plan. Und dieser Plan betrifft Hardware, die endlich mal ordentlich ausgereizt werden will. Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein Fan von pragmatischen Lösungen. Aber manchmal rennt man mit Web-Technologien einfach gegen eine Wand. Vor allem, wenn diese Wand aus Titan besteht und am Handgelenk sitzt. ;)
Bisher läuft mein Parkinson-Tracking (PEF) auf der Apple Watch über eine PWA. Klingt super, ist aber im Alltag eher... sagen wir mal... "suboptimal". Keine Hintergrund-Tasks, kein direkter Zugriff auf die Sensoren mit 100Hz und von HealthKit brauchen wir gar nicht erst anfangen. Kurz: Ein Epic Fail für ernsthaftes Monitoring.
Die Vision: Weg vom Sandbox-Gefängnis 🔒
PWAs sind toll für einfache Formulare, aber wenn man Tremor-Muster im 4-6 Hz Bereich erkennen will, braucht man Power. Und zwar native Power. Die PWA darf nicht im Hintergrund laufen, sie hat keinen Zugriff auf das Accelerometer mit voller Auflösung und vibrieren kann sie auch nur, wenn sie gerade Lust hat (meistens also gar nicht).
Das muss sich ändern. Punkt.
Der Plan: WatchLogger (Native Swift Power) ⌚
Ich habe mich also hingesetzt und das Konzept für den "WatchLogger" entworfen. Native watchOS-App, SwiftUI, SwiftData – das volle Programm. Keine Kompromisse mehr. Aber: Da ich kein Swift-Guru bin, brauche ich Mitstreiter.
Was das Teil können soll: * Tremor-Erkennung: Wir jagen die Beschleunigungsdaten durch eine FFT (Fast Fourier Transformation). Wenn das System einen Peak zwischen 4 und 6 Hz findet, gibt's ein Event. Automatisch. * Gang-Analyse: Schrittlänge, Asymmetrie, Steadiness... alles, was die Apple Watch eigentlich weiß, aber für Web-Apps versteckt. * Offline-First: Wenn die Watch mal wieder die Verbindung zum iPhone verliert (SNAFU!), landen die Daten in einer SwiftData-Queue. Sync kommt später. * Spracheingabe: "Medikament genommen" ins Handgelenk nuscheln und zack – geloggt. On-device, ohne dass die Daten erst zu Siri nach Cupertino telefonieren.
Völlig losgelöst (Universal REST) 🚀
Die App soll komplett PEF-unabhängig werden. Über eine JSON-Config soll sich jeder beliebige REST-Endpoint ansteuern lassen. Wer also einen Sensor-Logger für sein eigenes Projekt braucht, soll den WatchLogger als Frontend nutzen können.
Ehrlich gesagt ist sowas in der Open-Source-Welt längst überfällig.
Call for Contribution: Ich brauche euch! 🤝
Und hier kommt ihr ins Spiel. Ich habe das Repository und die Anforderungsdokumente vorbereitet, aber um das Ding wirklich zum Fliegen zu bringen, brauche ich Swift-Entwickler, die Lust auf ein sinnvolles Projekt haben.
- Swift/SwiftUI Profis: Die das Grid-Layout und den Sync-Engine-Kram im Schlaf beherrschen.
- CoreMotion-Nerds: Die wissen, wie man das Maximum aus den Sensoren holt, ohne den Akku in 2 Stunden leerzusaugen.
- Tester: Die eine Apple Watch am Arm haben und bereit sind, Beta-Versionen (via AltStore/TestFlight) zu quälen.
Fazit
Manchmal muss man eben doch in den sauren Apfel (HUST) beißen und nativ entwickeln, wenn man ordentliche Daten will. Die Unabhängigkeit von der PWA-Sandbox ist das Ziel. Der WatchLogger soll das fehlende Puzzlestück für ein ernsthaftes Tracking werden. Aber alleine schaffe ich das nicht schnell genug.
Wer hat Lust? Meldet euch!
Stay secure, bleibt pragmatisch.
--> WatchLogger Anforderungsdokument (GitLab) <--
Transparency Note: Einige Inhalte, Code-Snippets oder Grafiken in diesem Post wurden mittels KI (LLMs / Vibecoding) erstellt oder unterstützt, jedoch von mir persönlich kuratiert, überarbeitet und geprüft. Wie immer... sonst wär's ja nicht ehrlich. ;-)

